Wie Menschen und KI-Agenten gemeinsam Software realisieren
Das Human-Agent Delivery Model zeigt, wie Menschen und KI-Agenten im Software-Lebenszyklus zusammenarbeiten: mit lebendigen Artefakten, iterativer Agentenarbeit und menschlicher Freigabe an den Punkten, an denen Verantwortung entsteht.
Agentic Engineering ist keine lineare Automatisierungskette. Es ist eine hoch iterative Arbeitsweise, in der Spezifikation, Tests, Agentenrichtlinien und Reviews laufend synchronisiert werden — mit klaren Freigaben und nachvollziehbaren Entscheidungen.
KI-Agenten erhöhen den Output. Entscheidend wird deshalb nicht mehr nur, wer Code schreibt, sondern wodurch Arbeit gesteuert wird: fachliche Absicht, Scope, Akzeptanzkriterien, Oracles und Agentenregeln.
Spezifikation, Tests, Agentenarbeit und Review entwickeln sich in kurzen Schleifen weiter. Erkenntnisse fließen laufend zurück in fachliche Modelle, Testbasis und Agentenrichtlinien.
Menschen sind nicht nur beteiligt. Sie geben an definierten Punkten frei: fachliche Absicht, Spezifikation, Tests, Umsetzung, Review und Release.
Tests werden aus Spezifikation, Akzeptanzkriterien, Beispielen, Oracles und Failure Modes abgeleitet — nicht nachträglich aus dem generierten Code.
Governance wirkt nicht erst vor Release. Agentenrichtlinien, Constraints, Toolgrenzen, Architekturprinzipien und Checkpoint Policies steuern, was Agenten dürfen — und wo sie stoppen müssen.
Der sinnvollste Einstieg ist ein realer Use Case: ein Fachprozess, eine Anwendungsidee, ein Legacy-System oder ein Engpass in der Umsetzung.